Mit Trigger-Mails pflegen Sie Ihre Kundenbeziehungen, bauen neue Beziehungen auf und sorgen für den regelmäßigen Verkauf Ihrer Produkte und Dienstleistungen. Streng genommen, könnte man Trigger-Mails auch den Transaktions-Mails zuordnen. Die Trennung in zwei verschiedene Begriffe erleichtert jedoch die praktische Arbeit.

“Trigger” ist die Bezeichnung für einen Schlüsselreiz, der eine bestimmte Reaktion hervorruft.

Auch bei der Marketing Automation verwenden wir Trigger (wie beispielsweise den Kundengeburtstag), um eine Aktion auszulösen (wie beispielsweise ein Geburtstags-Mailing).

Im Beispiel ist der Trigger der Geburtstag eines Kunden. Ein E-Mail-System versendet automatisch bei Vorliegen der Voraussetzung (Tagesdatum = Geburtsdatum) eine entsprechende Nachricht.

Sie erleben Trigger-Mails oft auch dann, wenn Sie sich zu einem Webinar angemeldet haben. 10 Minuten vor Beginn des Webinars erhalten Sie eine Nachricht über den baldigen Start der Veranstaltung. Der Trigger hier: “Uhrzeit Webinarstart minus 10 Minuten”.

Der Weg zu Ihren eigenen Trigger-Mails

Definieren Sie geeignete Anlässe und Ereignisse für Ihre Trigger-Mails. Das Ziel: Ihre Nachricht erreicht den Leser zum richtigen Zeitpunkt.

Inhaltlich sollten Ihre Trigger-Mails so maßgeschneidert sein, dass der Leser den Eindruck hat, Sie hätten sich gerade an Ihren Computer gesetzt und die Nachricht speziell für ihn getippt.

Koordinieren Sie die Trigger-Mails mit Ihren sonstigen Kommunikationskanälen und -frequenzen. Versenden Sie beispielsweise jeden Dienstag einen Newsletter, ist es ratsam, zusätzliche Kampagnen und Mails an anderen Wochentagen zu versenden.

Auch den Inhalt Ihrer sonstigen Angebote sollten Sie berücksichtigen. Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie um 10:00 Uhr eine Geburtstags-Mail mit einem exklusiven Rabatt von 10% erhalten? Und um 14:00 Uhr bekommen Sie den regulären Newsletter vom selben Absender mit einem 20% Rabatt für alle Abonnenten …

Starten Sie mit einfachen Triggern und Events, z.B. den bereits erwähnten Geburtstags-Mails, und sammeln Sie damit Ihre ersten Erfahrungen. Diese bilden die Grundlage für Ihre nächsten Vorhaben.

 

 

Sie erkennen sicher bereits jetzt, dass funktionierende Kampagnen mit Trigger-Mails zunächst mit einem etwas höheren Konzeptionsaufwand verbunden sind. Dieser wird durch die anschließende Automatisierung ohne nennenswerten Wartungsaufwand mehr als nur kompensiert.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Setzen Sie Trigger-Mails bereits ein?

Hinterlassen Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren.