Für den Versand Ihrer Nachrichten stehen verschiedene E-Mail-Systeme zur Verfügung.

Ein Grundlagenartikel für Leser, die sich das erste Mal mit E-Mail-Marketing beschäftigen.

Ein entscheidender Unterschied besteht darin, wo und von wem das System betrieben wird. Einerseits können Sie sich eine eigene Software kaufen, um in Eigenregie den Versand Ihrer Nachrichten durchzuführen. Als andere Option können Sie einen Webanbieter beauftragen, die E-Mails für Sie zu versenden versenden.

Beide Optionen haben Vor- und Nachteile.

Die eigene Software

Inzwischen gibt es unzählige Anbieter, die Programme verkaufen, mit denen E-Mail-Systeme betrieben werden können.
Achten Sie ggf, darauf, dass ein von Ihnen ausgewähltes Programm nicht von Ihrer PC-Festplatte aus betrieben wird, sondern im Internet auf einem sog. “Webspace”.

Der Grund: Wird das Programm von Ihrem PC aus betrieben, muss Ihr Computer Tag und Nacht online sein, damit es Ihren Interessenten auch außerhalb der Bürozeiten möglich ist, sich zu registrieren (bspw. zu einer Ihrer E-Mail-Serien). Verwenden Sie dagegen einen Platz bei Ihrem Internetprovider, steht Ihre Anmeldebox 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag bereit, neue Interessenten zu gewinnen.

Kosten

Software für E-Mail-Systeme in Eigenregie bekommen Sie inzwischen bereits umsonst. Gängige Profi-Systeme liegen in der Preisspanne von 20 bis 300 Euro.

Vor- und Nachteile

Ein großer Vorteil besteht natürlich darin, dass Sie vollkommen unabhängig von Fremdanbietern sind und Ihre eigene Software betreiben.

Allerdings kann dies auch ein ziemlicher Nachteil sein, da entsprechendes Know-How erforderlich ist, um die Software zunächst einmal zu installieren. Auch nach der Installation muss die Software von Ihnen gewartet und gepflegt werden.
E-Mail-Software als externe Dienstleistung.

Web-Dienste

Beim Versand durch einen Webanbieter, übernimmt dieser die komplette Versandabwicklung für Sie.

Kosten

Oftmals sind die Angebote so gestaffelt, dass die ersten 1.000 oder auch 2.000 E-Mails kostenfrei sind. Danach wird eine, üblicherweise monatliche, Gebühr fällig.

Vor- und Nachteile

Ihr Vorteil: Sie müssen sich nicht selbst um das nötige Software-Know-How kümmern.

Ein Nachteil ist sicherlich, dass viele Anbieter „dynamisch-aggressive Preismodelle“ verwenden, bei denen der Einstieg zunächst kostenlos ist und später doch deutlich hohe Gebühren fällig werden.

Unsere Empfehlung

Sofern Sie genügend Kenntnisse haben, um eine Software selbst auf Ihrem Webserver einzurichten und zu verwalten, können Sie für die ersten 500 Abonnenten eine eigene Software verwenden. Später sollten Sie auf einen der vielen Webdienste umsteigen.

Wenn Sie sich mit EDV nicht auskennen, sollten Sie bereits die ersten Schritte mit einem Web-Dienstleister gehen.

Anbieterempfehlung

Vor einigen Jahren war es uns durchaus möglich, im Rahmen eines Blogartikels entsprechende Anbieter zu nennen.

Inzwischen ist der Markt verschiedener E-Mail-Systeme geradezu “explodiert” und so unübersichtlich geworden, dass wir uns mit Empfehlungen zurückhalten.

Fragen sie am besten einen Webdienstleister Ihres Vertrauens.